Dienstag, 24. November 2009
’In keiner Stadt wird mehr für Kinder und Bildung getan als in Frankfurt’
OB Roth: "Mehr Sachlichkeit in Debatte um organisatorische Schwierigkeiten“
(pia) Oberbürgermeisterin Petra Roth hat zu Sachlichkeit in der Debatte um organisatorische Mängel in der Schulverwaltung aufgerufen. "Die Frankfurter Schul- und Kinderpolitik steht zur Zeit vor außergewöhnlichen Herausforderungen. So hat allein das Konjunkturprogramm im Schulbereich für eine Verdoppelung des Investitionsvolumens gesorgt." Seit Anfang des Jahres wurden 26 größere und 27 kleinere Projekte mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 93 Millionen Euro zusätzlich zu den städtischen Mitteln vorbereitet. "Die notwendige zeitnahe Abwicklung dieser Projekte hat die Schulverwaltung bis zum Äußersten gefordert. Dabei sind auch Schwierigkeiten und Defizite aufgetreten, auf die der Magistrat reagieren wird."
Die Oberbürgermeisterin wies aber bei allem Verständnis für sachliche Kritik an Unzulänglichkeiten bei einzelnen Projekten auf die positive Entwicklung der Frankfurter Schullandschaft hin: "In keiner Stadt ist in den letzten Jahren für Schule, Bildung und Kinderbetreuung mehr getan worden als in Frankfurt – nirgendwo wurden im Sinne der Kinder schneller die Möglichkeiten des Konjunkturprogramms umgesetzt."
"All dies muss professionell in den Ämtern gesteuert werden. Ich bin zuversichtlich, dass dabei mit den neu geschaffenen Stellen zur Abwicklung des Konjunkturprogrammes und im Bereich der EDV künftig weniger Reibungsverluste auftreten werden. Jutta Ebeling gehört zu den erfolgreichsten und erfahrensten Bildungspolitikerinnen in Deutschland. Ich bin sicher, sie wird auf die Schwierigkeiten, die in vielen Städten und auch in Bereichen außerhalb der Bildungspolitik mit der zügigen Umsetzung des Konjunkturprogrammes aufgetreten sind, die richtigen Antworten geben", so Petra Roth abschließend.