Mittwoch, 16. Dezember 2009
Brandbekämpfung statt Adventskaffee
Oberbürgermeisterin Roth beeindruckt vom Leistungsstand der Berufsfeuerwehr
(pia) Ungeplant und unversehens wurde es beim Adventskaffee ernst: Wie in jedem Jahr stattete Oberbürgermeisterin Petra Roth einer Feuerwache einen vorweihnachtlichen Besuch ab. Kaum hatte man sich begrüßt, war es mit der Gemütlichkeit vorbei. Alarm, ein Wohnungsbrand im Ostend, vielleicht Menschen in Gefahr – übergangslos ersetzte die tausendmal geübte Einsatzroutine den Smalltalk, und der Zug der Feuerwache 11 in Enkheim rückte aus.
„Da saß jeder Handgriff, jeder wusste, was er zu tun hatte, jeder kann sich blind darauf verlassen, dass der andere seinen Job genauso professionell erledigen würde“, zeigte sich die Oberbürgermeisterin beeindruckt. „Selbst im lockeren Gespräch ist jeder innerlich immer hellwach, immer auf dem Sprung. – und muss jeden Augenblick damit rechnen, dass es in ein paar Minuten für ihn und andere um Kopf und Kragen geht.“
Der Brand war schnell unter Kontrolle, er war in einer Küche ausgebrochen. Über die Drehleiter in die Wohnung, von außen Wasser, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Hoher Sachschaden, ein Mann hatte eine Rauchvergiftung erlitten. „Schlimm genug für die Betroffenen; ich hoffe, sie kommen einigermaßen darüber hinweg“, bedauerte Frau Roth. „Aber nicht auszudenken, was daraus ohne das schnelle und wirksame Eingreifen unserer Berufsfeuerwehr daraus hätte entstehen können – ich hoffe, dass den Frankfurterinnen und Frankfurter bewusst ist, was hier jeden Tag für sie geleistet wird und möchte allen Feuerwehrmännern und –frauen im Namen der ganzen Stadt meinen Dank und meine Anerkennung aussprechen.“