Donnerstag, 15. April 2010
Petra Roth und Karlheinz Bührmann kondolieren dem Krakauer Oberbürgermeister und dem Honorarkonsul Polens
(pia) Petra Roth und Karlheinz Bührmann haben dem Oberbürgermeister der polnischen Partnerstadt Krakau kondoliert und ihn ihrer Anteilnahme an der Trauer der Krakauer Bürgerinnen und Krakauer über die Opfer des Flugzeugabsturzes bei Smolensk versichert. Wir geben den Brief ungekürzt wieder.
"Sehr geehrter Herr President Professor Majchrowski,
die entsetzliche Nachricht vom Absturz einer polnischen Regierungsmaschine bei Smolensk und dem Tod von Staatspräsident Lech Kaczynski, seiner Gattin Maria Kaczynska sowie zahlreicher höchster Repräsentanten der Republik Polen hat in Frankfurt am Main große Betroffenheit ausgelöst.
Im Namen von Stadtverordnetenversammlung und Magistrat der Stadt Frankfurt am Main sprechen wir Ihnen sowie den Bürgerinnen und Bürgern unserer Partnerstadt Krakau unsere Anteilnahme und unser tief empfundenes Beileid aus. Das unvorstellbare Ausmaß dieser Katastrophe ist in seiner ganzen Dimension unfassbar. Auch Ihre Stadt hat Opfer zu beklagen, vor denen wir uns gemeinsam mit Ihnen in Trauer verneigen. Unser Gedenken gilt den Angehörigen. Möge ihnen die weltweite Anteilnahme Trost in ihrem Schmerz sein.
Die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger fühlen sich in diesen schweren Stunden der gesamten polnischen Nation, insbesondere aber ihrer Partnerstadt, in ganz besonderer Weise verbunden.
In mitfühlender Anteilnahme: Karlheinz Bührmann, Stadtverordnetenvorsteher. Petra Roth, Oberbürgermeisterin."
In einem weiteren Schreiben haben sich Oberbürgermeisterin Petra Roth und Karlheinz Bührmann an den Honorarkonsul der Republik Polen, Klaus Sturmfels, gewandt. Wir dokumentieren auch dieses Schreiben:
"Sehr geehrter Herr Konsul Sturmfels,
mit großer Trauer und Bestürzung haben wir die Nachricht vom Absturz des Flugzeuges des Staatspräsidenten der Republik Polen bei Smolensk vernommen. Persönlich, aber auch im Namen der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Frankfurt am Main möchten wir Ihnen und dem polnischen Volk unsere aufrichtige Anteilnahme zum Ausdruck bringen. Dabei gilt unser Mitgefühl insbesondere den Familien der Toten. Besonders bestürzt hat uns, dass bei diesem Unglück mit einem Schlag ein großer Teil der Führung des polnischen Staates ausgelöscht wurde, die sich auf dem Weg zu einer Gedenkveranstaltung an die Opfer des Massakers von Katyn befand. Der 10. April 2010 wird als Tag großer Trauer in die Geschichte der polnischen Nation eingehen. Wir fühlen uns mit dem polnischen Volk in dieser schweren Stunde tief verbunden.
In mitfühlender Anteilnahme: Karlheinz Bührmann, Stadtverordnetenvorsteher. Petra Roth, Oberbürgermeisterin."