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Freitag, 18. Juni 2010
Klimafreundlicher Strom von Frankfurter Schuldächern
Oberbürgermeisterin Roth nimmt erste von neun Solaranlagen in Betrieb – Mainova investiert 1,2 Millionen Euro

(pia) Auf den Dächern von neun Frankfurter Schulen installiert die Mainova EnergieDienste GmbH (MED) Solaranlagen. Die erste dieser klimaschonenden Anlagen haben Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth und Mainova-Vorstand Lothar Herbst auf dem Dach der "Schule am Ried" in Bergen-Enkheim in Betrieb genommen. Die übrigen acht Photovoltaik-Anlagen werden noch in diesem Monat in Betrieb genommen. Die Mainova EnergieDienste, eine hundertprozentige Mainova-Tochter, investiert rund 1,2 Millionen Euro in die neun Anlagen und wird diese in den kommenden 21 Jahren betreiben.

Die neun PV-Anlagen erzeugen den Strom völlig ohne Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) auf einer Gesamtfläche von rund 2.400 Quadratmetern - das entspricht der Größe von neun Tennisplätzen. Mit einer Spitzen-Gesamtleistung von 338 Kilowatt (kWp) können die Solarmodule Strom für rund 135 Haushalte (Jahresverbrauch je 2.500 kWh) erzeugen und vermeiden dadurch rund 190 Tonnen CO2 pro Jahr.

Bei der Inbetriebnahme sagte Oberbürgermeisterin Petra Roth: "Das Solaranlagen-Projekt ist ein weiterer Beitrag der Stadt Frankfurt zur Verringerung des Kohlendioxid-Ausstoßes. Zugleich wird damit die klimafreundliche Stromerzeugung in Frankfurt ein weiteres Stück vorangetrieben." Petra Roth ergänzte: "Ich freue mich, dass wir mit der Mainova einen kompetenten und engagierten Partner haben, der unsere Schuldächer optimal zur Verringerung von CO2-Emissionen nutzt."

Mainova-Vorstand Lothar Herbst betonte: "Der Mainova-Verbund festigt durch dieses Projekt seine Position als einer der wichtigsten Betreiber von Solaranlagen in Frankfurt. Darüber hinaus bestätigt der Auftrag zur Installation der Solaranlagen unsere besondere Kompetenz in der klimafreundlichen Energieerzeugung." Die Mainova setze neben der Förderung der erneuerbaren Energien beim Klimaschutz vor allem auf die effiziente Energieproduktion durch Kraft-Wärme-Kopplung, ergänzte Herbst. So sei die Mainova beispielsweise schon seit Jahren Hessens größter Erzeuger von CO2-neutralem und atomfreiem Strom.

Jede der neun Schulen erhält im Rahmen des Projekts eine elektronische Anzeigetafel, die Auskunft über die elektrische Leistung und den produzierten Strom gibt. Die auf der Schule am Ried in Betrieb genommene Anlage ist mit einer Leistung von 116 kWp die größte der neun Anlagen und kann im Jahr rund 116.000 kWh Strom erzeugen. Lieferant und Errichter der Solaranlagen im Auftrag der MED ist die GeckoLogic GmbH (Niederlassung Wallau).

Die Mainova EnergieDienste GmbH hat im Stadtgebiet bereits mehrere große PV-Anlagen errichtet. Dazu gehören eine Anlage in Heddernheim (182 kWp) auf Wohnhäusern an der Titusstraße und Habelstraße in Zusammenarbeit mit der ABG FRANKFURT HOLDING sowie PV-Anlagen auf der Riedbergschule (27 kWp) und auf dem FSV-Stadion "Am Bornheimer Hang" (34 kWp).

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