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Donnerstag, 09. September 2010
'Noch lange gibt es kein Vergessen'
11. September: Petra Roth und Karlheinz Bührmann schreiben dem US-Generalkonsul

(pia) In Erinnerung an die Terroranschläge vom 11. September vor neun Jahren in New York und Washington schreiben Oberbürgermeisterin Petra Roth und Stadtverordnetenvorsteher Karlheinz Bührmann dem US-amerikanischen Generalkonsul Edward M. Alford.

"Sehr geehrter Herr Generalkonsul,

noch lange gibt es kein Vergessen der schrecklichen Geschehnisse des
11. September 2001. Wenn wir uns neun Jahre nach den verheerenden Anschlägen in New York und anderen Landesteilen der Vereinigten Staaten von Amerika erinnern, sind unsere Gedanken bei den Opfern, die damals unschuldig den Tod fanden oder bis heute an schweren körperlichen und seelischen Verletzungen leiden. Dabei dürfen auch die Hinterbliebenen nicht vergessen werden, für die der plötzliche Tod von nahe stehenden und geliebten Menschen ein großer Schicksalsschlag war.

Seien Sie sicher, die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger schauten 2001 im Bewusstsein der guten Beziehungen zwischen unseren Ländern in besonderer Weise nach Amerika.

Sehr geehrter Herr Generalkonsul, auch der im Jahr 2003 ins Leben gerufene 'Deutsch-Amerikanische Freundschaftstag', der dieses Jahr am 6. Oktober 2010 gefeiert wird, bestärkt das lebendige Miteinander. Vor diesem Hintergrund hoffen wir zugleich auf eine weiterhin von Vertrauen geprägte Zusammenarbeit."

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