Dienstag, 24. Januar 2012
OB empfängt empörte Seckbacher
Petra Roth verspricht Bürgerinitiative Prüfung des Projekts Supermarkt
(pia) Oberbürgermeisterin Petra Roth hat sich am Montagabend der Sorgen der Seckbacher Bürgerinitiative „Kein neuer Supermarkt“ angenommen. Das Stadtoberhaupt traf mit Vertretern der Bürgerbewegung in ihrem Dienstzimmer zusammen.
Im Namen der Gegner des geplanten Supermarktes übermittelten Helga Heise und Walter Schmidt mehr als 1600 Unterschriften, um den Protest der Bürger zu dokumentieren. Die Bürgerinitiative will den Neubau eines Supermarktes auf dem Gelände der Maria Rosenkranz Gemeinde an der Wilhelmshöher Straße unbedingt verhindern. Gegebenenfalls werde man sich „auch nicht scheuen“, den gerichtlichen Weg einzuschlagen, um dieses Ziel zu erreichen. Grundsätzlich sei man allerdings zu einem Dialog bereit, stellten Helga Heise und Walter Schmidt in Aussicht.
Die Stadtplaner wollen aus dem Projekt Supermarkt kein Dogma machen. Wenn Seckbacher Bürger mehrheitlich keinen Supermarkt wollten, werde man dieses Vorhaben auch nicht weiter verfolgen. Die Planungswerkstätten, die es in den Jahren 2008 und 2009 zu diesem Thema gegeben habe, hätten allerdings ein anderes Ergebnis gebracht: Damals habe es ausdrücklich den Wunsch nach einem größeren Supermarkt gegeben.