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Montag, 12. Dezember 2011
Rede der Oberbürgermeisterin anlässlich des Parteitages der CDU

Es gilt das gesprochene Wort!

Kontinuität und Erneuerung

Anrede,

Unsere Eintracht: 2. Platz, 2. Liga.

Unser Ziel: 1. Platz, 1. Liga.

Das ist gute Frankfurter Tradition. Wir setzen auf Sieg, und nicht auf Platz. Im Spiel wie in der Politik gilt: Die Menschen wollen Kontinuität. Dafür stehen wir, die Frankfurter CDU. Wir können uns auf unser christliches Menschenbild verlassen. Wir haben ein festes Wertefundament. Wir stehen auf dem Boden der sozialen Marktwirtschaft. Wer auf ein solches Fundament bauen kann, kann Menschen Orientierung bieten. Die CDU handelt weitsichtig im Umgang mit den Innovationen der globalen Welt. Unsere Welt ist heute eine andere. Eine vernetzte Welt, Europa, Deutschland, die Regionen um Frankfurt haben einen gravierenden Wandel vollzogen.

Dieser Wandel war in dieser Konsequenz nicht vorhersehbar. Der Status Quo ist nicht umkehrbar. Und dennoch  -  die Menschen der Gegenwart sehnen sich nach dem Beständigen, suchen nach Leitmotiven für ihr Leben. Frankfurt am Main ist eine junge Stadt. Die Bürger dieses Gemeinwesens brauchen Mitte und Maß. Mitte und Maß bringt zum Ausdruck, was die CDU eigentlich ausmacht. Die Mitte ist ein anderes Wort für das Beständige, für das Sichere, für das Verlässliche. Mitte beschreibt Dauerhaftigkeit, Bewährtes. Wir wollen Verunsicherten  Wege aufzuzeigen, damit sie  Vertrauen gewinnen. Zwei Männer aus der Mitte der CDU, Uwe Becker und Boris Rhein, sind bereit, eigene Verantwortung  zu übernehmen. Damit tragen sie meine Entscheidung mit. Ich verkürze meine Amtszeit um ein Jahr, um meiner Partei einen Übergang in Kontinuität möglich zu machen. Die Kontinuität stützt sich auf die uns einigende Werte: Auf Freiheit, die für Christdemokraten ein unveräußerbares  Gut sind.Auf Sicherheit, um der Stadtgesellschaft Verlässliches zu geben. Auf Meinungsfreiheit. 1992 stützte sich die Frankfurter CDU auf „Tradition und Erneuerung“. Später rückten wir Tradition und Moderne in unseren Fokus. Heute setzen wir auf Mitte und Maß. Weil wir das Vertrauen der Frankfurter erhalten wollen.

Mit Boris Rhein, der sich gegenwärtig als Vorsitzender der Innenministerkonferenz profiliert. Und mit Uwe Becker, der als Kämmerer den Konzern Stadt auf Kurs hält. Beide kennen aus eigener Erfahrung das, was junge Menschen in einer Stadtgesellschaft erwarten:

Sie wollen in Freiheit sicher leben und lassen sich wie selbstverständlich darauf verpflichten mit den Anderen auch solidarisch zu sein. Sie wollen das Beste für ihre Kinder und Verlässlichkeit in der Bildung. Ich mache mich für Boris Rhein und Uwe Becker stark, weil sie sich gut ergänzen. Zusammen stehen sie für das Kontinuierliche unserer Politik. Boris Rhein und Uwe Becker sind ein Team mit Perspektive. Denn die beiden jungen Männer wissen nur zu gut, was eine moderne Stadtgesellschaft braucht: Sie braucht ständige Erneuerung und gleichzeitig die Rückbesinnung auf Traditionen.Erneuerung, um in der Welt des Wandels bestehen zu können. Tradition, um Maßstäbe eigener Orientierung zu finden.

Die Politik von Boris Rhein ist der stete Versuch, in einer sich rasant verändernden Welt und in einer sich zügig wandelnden Stadt wie Frankfurt am Main das rechte Maß zu finden. Was die CDU  in den Großstädten anpackt, muss zukunftsfähig sein. In diesem Sinne ist unsere Politik eine Politik der Nachhaltigkeit. Wir bauen weiter an der Stadt der Nachhaltigkeit, auf die sich die Bürger verlassen können.

Die Stadtgesellschaft sucht Heimat. Frankfurt ist Heimat. Erst recht dann, wenn die Eintracht gegen Greuther Fürth gewinnt.

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