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Wissenschaftsstadt
Frankfurt am Main blickt als Standort für Wissenschaft und Forschung auf eine Jahrhunderte lange Tradition zurück. Eine Vielzahl von renommierten Hochschulen, Einrichtungen und Instituten betreibt nationale und international bedeutende Forschungsarbeit. Größte Lehr- und Forschungsinstitutionen in der Mainmetropole sind die Johann Wolfgang Goethe-Universität und die Fachhochschule Frankfurt am Main. International bekannte Forschungseinrichtungen wie beispielsweise die drei Max-Planck-Institute (Biophysik, Hirnforschung und europäische Rechtsgeschichte), das Senckenberg Forschungsinstitut und das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) haben ihren Sitz in der Mainmetropole.
Attraktive Bildungsangebote
Zudem verfügt die Stadt über ein breites Angebot an Bibliotheken, viele von bundesweiter und internationaler Bedeutung (Die Deutsche Bibliothek, Universitätsbibliothek, Museumsbibliotheken etc.). Interessierte an Aus- und Weiterbildung können unter zahlreichen Bildungsträgern, Kursen und Beratungsstellen auswählen. Diese attraktive Bildungslandschaft wird von Schulen aller Schulformen ergänzt, teilweise auch mit internationaler Ausrichtung. Zudem bietet jede Kindertageseinrichtung ein eigenes pädagogisches Konzept, um die Entwicklung der Kinder zu fördern (u.a. auch Montessori-Pädagogik, Waldorf-Pädagogik, Waldkindergarten).
Einzigartige Forschungseinrichtungen
Seit ihrer Gründung im Jahr 1914 hat sich die Johann Wolfgang Goethe-Universität zu einer der renommiertesten deutschen Hochschulen entwickelt. Als führende Forschungsstätte der Region trägt sie durch die enge Vernetzung zwischen Wissenschaft und Praxis zur Lösung von gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Fragestellungen bei. In 16 Fachbereichen bietet sie 35.000 Studierenden ein breites Fächerspektrum in Forschung und Lehre. Mit zukunftsweisenden Forschungsschwerpunkten erbringt die Universität schon heute Spitzenleistungen und hat sich einen Platz unter den führenden Forschungsuniversitäten Deutschlands gesichert. Zum wissenschaftlichen Profil tragen zahlreiche interdisziplinäre Einrichtungen und Projekte, Sonderforschungsbereiche, Graduiertenkollegs und Promotionsprogramme bei; an neuen Standorten im Westend und vor allem auf dem Campus Riedberg erproben Wirtschaft und Wissenschaft neue Formen der Kooperation. Die Universitätsbibliothek mit ihren umfangreichen Beständen und Sammlungen gehört zu den zentralen wissenschaftlichen Bibliotheken der Bundesrepublik.
 
Eine wissenschaftliche Ausbildung mit klarem Anwenderbezug vermittelt die Fachhochschule Frankfurt am Main. Als eine der führenden Fachhochschulen in Deutschland bietet sie etwa 30 Studiengänge in vier Fachbereichen an: Architektur und Bauingenieurwesen, Informatik und Ingenieurwissenschaften, Wirtschaft und Recht, Soziale Arbeit und Gesundheit. Seit 1998 führt die Fachhochschule den Namenszusatz University of Applied Sciences, um ihr Selbstverständnis als Lehrinstitution mit anwendungsorientierter Forschung zu betonen. Neben einem breiten Sprachenangebot haben die 9.000 Studierenden aus ca. 100 Nationen ebenfalls die Möglichkeit, an einer der über 60 internationalen Partneruniversitäten ein oder mehrere Auslandssemester zu verbringen.
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